(früher auch "Radewitz" - oder
"Augustusberg" genannt)
Der Berg ist 413,4 m hoch und ist die letzte
nördliche Erhebung des Laußitzer Berglandes. Der nächste 400 m Berg ist in
Mittelschweden.
- 1590 - Die Felder gehen bis auf den Berg hinauf.
- 1648 - Wald ist angewachsen. (30 jähriger Krieg)
- 1733 - Die Schloßherrin von Oberlichtenau läßt das Jagdhäuschen erbauen.
- 1760 - 3. Juli. Der Preußenkönig Friedrich der 2. hält Kriegsrat auf dem
Berg ab.
- 1809 - Student Theodor Körner besucht den Berg.
- 1813 - 9.Mai. Friedrich Wilhelm der 3., König von Peußen, besucht den Berg.
- 1818 - 18.September. Einweihung des Obelisken zum 50jähringen Dienstjubiläum
Friedrich August dem 3. ("Dem Gerechten") König von Sachsen.
- 1833 - 18.Dezember. Gegen 20.00Uhr riß ein Orkan das Dach und Obergeschoß
des Jagdhäuschens ab.(Ruine)
- 1862 - Bau einer kleinen Bergbaude.
- 1864 - Erstellen der Vermessungssäule.(im Turm)
- 1865 - Bau einer massiven Baude.(Einweihung am 4.09.)
- 1866 - Bau eines Brunnens.(unter dem Kiosk)
- 1869 - Aufstocken der Bergbaude.(kleiner Saal)
- 1890 - Bau eines Aussichtsturmes aus Holz.
- 1899 - Einweihung des Bismarckdenkmals.
- 1901 - Sturm reißt den Turm um. Aufbau eines Neuen.
- 1907 - Wohnungsanbau an der Bergbaude.
- 1920 - Holzturm wird gesperrt.(Baufällig)
- 1925
- 10.Mai. Einweihung des neuen Turmes.(aus Eisen)
- 1936 - Errichten eines hölzernen Vermessungsturmes für die
Landesdreieckvermessung .(64 m)
- 1939 - Bau einer Funkanlage. (Luftwaffe)
- 1944 - Schließen der Bergbaude. (Kriegswirren)
- 1945 - Plündern aller Einrichtungen. (Kriegsende)
- 1946 - Abbruch des Vermessungsturmes. (Feuerholz)
- 1948 - SED-Parteischule zieht in die Anlage der ehemaligen Luftwaffe
ein. Stürtzen des Bismarkdenkmals und Obelisken durch Parteischüler.
- 1949 - SED zieht aus, Kinderheim zieht ein. 30.Juli, Gaststätte wird
wieder eröffnet.
- 1950 - Kinderheim zieht aus, Sozialheim zieht ein.
- 1953 - Sachsenwerk Radeberg (Robotron) errichtet einen Doppelturm zu
Fernsehversuchen.
- 1954 - Zu Vermessungszwecken wurde nochmals ein Holzgerüstturm (64m)
errichtet.
- 1955 - Im August wurde ein Bergfest mit Laienspiel "Keulenberg
droben - Sagen umwoben" abgehalten. Das "Keulenberglied" wurde geschaffen.
- 1961 - Durch das DDR-Ministerium des Inneren wurde das Sozialheim
beschlagnahmt und die Bezirksverwaltung der Volkspolizei übernahm es für
Schulungszwecke.
- 1962 - Der erste Sekretär der SED-Bezirksleitng
"Krolykowsky" ließ im Februar die Gaststätte beschlagnahmen. Am 24.04. wurde
die Baude geschlossen. Das Betreten des Gipfels war nun verboten. Die Baude wurde zum
Jagddomizil umgebaut.
- 1966 - Bis Dato wurden Jagden abgehalten und Feste gefeiert. --Dann
war Ruhe--
- 1968 - 20.März. 14Uhr wurde der baufällige Vermessungsturm
gesprengt.
- 1971-1984 - Der Verfall der Baude war in vollem Gange, obwohl Personal
vorhanden war.
- 1985 - Die Volkspolizei verläßt die Anlage.
- 1986 - Die Zollverwaltung zieht ein.(Zollschule)
- 1987 - Der defekte Aussichtsturm wird überholt.
- 1989 - Durch die Politischen Ereignisse wurde am 12.11. der Zugang
zum Gelände des Gipfels (Bergbaude) wieder erlaubt
- 1990 - Aufstellen von Verkaufsständen. 1. Februar - Gemeinde
übernahm das Grundstück der ehemaligen Bergwirtschaft (Baude). 25. März. Abrißbeginn
der verfallenen Baude. 31. März. Die Zollverwaltung zieht aus und übergibt die Anlage
der Gemeinde Oberlichtenau. Im August wurde beschlossen das Wirtschaftsgebäude vorerst
als Gaststätte zu nutzen. 28. November. Die Gaststätte wird eröffnet.
- 1991 - Ein Sanitärgebäude wird errichtet (80 TDM). Telekom baut
für Richtfunkübertragung einen Turm mit ca. 63m Höhe. 22.06. Steinweihe "Berg
Frei" mit Bergfest.
- 1992 - 5.07. Erstes Schützenfest mit Weihe des neuerrichteten
Bismarckdenkmals. 17.10. Freigabe des Lindengartenpavillons.(Neubau)
- 1993 - 15.05. Bergsingen u.a. mit "Bergfinken Dresden".
27.06.; 2.Schützenfest und Neueröffnung der Gaststätte unter neuem Wirt (Kein Ruhetag)
- 1994 - Bau der Kegelbahn. Traditionsgemäß - Bergsingen und
Schützenfest. 03.09. Eiweihung des Obelisken.
- 1995 - Bergfest und Bergsingen nach Tradition. C. Klandt pachtet die
Gaststätte.
- 1996-1997 - Bergsingen und Schützenfest wie jedes Jahr.
- 1998 - Kauf des ehemaligen Militärgesländes durch Dr.Knoche.
Weitere Fragen dazu in der Heimatstube.(Privat) Das Gipfelgebiet ist und bleibt
Gemeindeeigentum.
*** Chronikauszug Rudi Kummer 1999 ***