Das Pulsnitzer Stadtwappen

Durch den Volksmund nacherzählter Sage fand im Keulenbergwald eine Bärenjagd statt.Der Burgherr Bernhard von Polßnitz (Pulsnitz) und der Herr von Kamenz jagten in den Waldungen des Radewitz (Keulenberg). Beide wurden von einem Bär angegriffen. Einige Hunde hatte der Bär schon kampfunfähig gemacht, doch der Ritter Bernhard stellte sich ihm entgegen. Der Bär kam aufrecht gehend und brüllend auf ihn zu. Der Speerstoß des Ritters verletzte das Tier nur, und um so wütender stürzte er sich auf den Angreifer und zerschlug ihm die linke Hand. Der Herr von Kamenz stieß nun seinen Spieß dem Bär in die Seite, und er stürzte zu Boden. Bernhard von Polßnitz schlug dem Bär mit der unverletzten Hand eine der Vorderklauen ab, als Andenken bewahrte er sie auf. Zum Gedenken an diesen Kampf wurde 1375 die Klaue bei Verleihung des Stadtrechtes in das Stadtwappen eingesetzt.

Das Pulsnitzer Stadtwappen
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