Dobsinska Ladova Jaskyna
Die Eishöhle von Dobsina
Eisloch - so wurde die Höhle von Hirten, Holzfällern und Jägern genannt. Alle suchten in ihrer Nähe Erfrischung, aber niemand wagte es in ihr Inneres einzudringen. Als erster brachte der junge Bergbauingenieur Eugen Ruffinyi den Mut auf. Am 15. Juli 1870 begab er sich mit Freunden zum Eisloch. Über dem Loch wurde eine Hubwinde verankert und Ruffinyi ließ sich an einem Seil herab. Die Stadt Dobsina war von der Entdeckung begeistert. Bereits im nächsten Jahr wurde die Höhle der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und 1887 als erste in Europa elektrisch beleuchtet. Die Nachricht von der Entdeckung flog um die ganze Welt. Nicht nur eine Menge von Schaulustigen, sondern auch viele Poeten, Schriftsteller, Wissenschaftler und Reisende konnten sich diese Naturerscheinung nicht entgehen lassen. Die Schönheit der Eishöhle wurde zur Inspiration für P. 0. Hviezdoslav, S. H. Vajansky, M. Jokai, J. Petzval und andere. Auch die Expedition französischer Künstler mit dem Erbauer des Suezkanals F. Lesseps, der Polarforscher F. Nansen und viele weiteren bedeutenden Persönlichkeiten trafen in Dobsina ein. Der ursprüngliche Höhleneingang aus dem Jahr 1874
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