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Geologisch wird das
Naturschutzgebiet vom Kontakt des Demitzer Granodiorits mit der jungproterozoischen
Lausitzer Grauwacke geprägt. Letztere bildet mit ihrer schwach kontaktmetamorphen,
gefalteten Kamenzer Serie ein sehr widerstandsfähiges Gestein, das scherbenartig
verwittert. Der unter kaltzeitlichen Klimabedingungen in seinen obersten Schichten zu Grus
zerfallene Granodiorit hat inzwischen weitgehend seine Grusdecke wieder verloren, wobei
widerstandsfähige Gesteinskerne als Härtlinge stehenblieben und als Einzelblöcke und
größere Blockanhäufungen die Hänge und Flachkuppen bedecken. Die pleistozäne
Akkumulation hinterließ Schmelzwasser- und Flußschotter sowie Treibsanddecken.
Periglaziale Verlagerungen, holozäne Talausfüllungen sowie Zeugen rezenter
Massenbewegungen am Hang vervollständigen die Vielzahl geologischer Bildungen.
In eine flachwellige Platte, die sich vom Fuße des Keulenbergrückens im Süden bis zum
Fuße des Wagenberges erstreckt, ist das Tiefental als unsymmetrisches Kerbsohlental
eingeschnitten, das sich durch den schroffen Wechsel von verschieden exponierten Prall-
und Gleithängen auszeichnet. Das Haupttal wird durch V-förmige Seitenkerben und
Hangfurchen gegliedert sowie durch Terrassen, Talleisten und Felsklippen gestuft. Die
Hänge sind bei Neigungen von 30 bis 70° überwiegend konvex geformt. Siehe auch
---> Profildarstellung vom Tiefental
Und nicht daß jetzt jemand denkt diese
schlauen Zeilen stammen von mir! Der Text wurde freundlicherweise von Herrn Heinz Kubasch
aus Königsbrück zur Verfügung gestellt. Als ehemaliger Direktor vom "Museum der
Westlausitz" in Kamenz, kennt er sich mit solchen Sachen besser aus als ich.
Auf diese Weise nochmals Danke! |
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